Die technokratische Vorstellung, die Klimakrise liesse sich durch den „Ausbau“ der erneuerbaren Energien halbwegs managen, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Siehe hierzu meine Debattenanalysen Suffizienz vs. Effizienz. sowie zur „Wachstumsdebatte„. Vielmehr erneuert sie darüberhinaus auf gefährliche Weise den Glauben an den Markt und bremst so die Diskussion über einen grundlegenden Paradigmenwechsel der gesellschaftlichen Naturverhältnisse aus. Freilich gibt es in der Klimadebatte immer wieder auch andere Ansätze. Vgl. etwa die Debatte um Ökosozialismus, der ich für das Denknetz einen „Diskurs“ widmete.

