Überflüssige Arbeit und Erwerbsarbeitsblase

„Kein Land arbeitet so wenig wie Deutschland – und das Problem wird immer schlimmer“. Diese Zeitungsschlagzeile bringt eine derzeit weit verbreitete Klage über faule, unehrgeizige und kranke Deutsche zum Ausdruck.

Leider ist das Gegenteil der Fall, denn der Kapitalismus und seine Widersprüche erfordern und „erfinden“ immer mehr Erwerbsarbeit, wie schon Marx darlegte:

„Während die kapitalistische Produktionsweise in jedem individuellen Geschäft Ökonomie erzwingt, erzeugt ihr anarchisches System der Konkurrenz die massloseste Verschwendung der gesellschaftlichen Produktionsmittel und Arbeitskräfte, neben einer Unzahl jetzt unentbehrlicher, aber an und für sich überflüssiger Funktionen.“

Gerne verweise ich deshalb auf meine theoretische und empirische Analyse Die Erwerbsarbeitsblase. Marktprozesse und die Grenzen der ›guten Arbeit‹ in: Arbeit ohne Knechtschaft. Hrsg. von Ruth Gurny und Ueli Tecklenburg, Zürich 2013, sowie die sich anschliessenden Kurzessays Arbeit auf Abwegen. Überflüssige Arbeit bei Marx und heute

sowie Sinnlos und überflüssig, in: Haus Bartleby (Hg.): Sag alles ab! Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik, Hamburg Edition Nautlilus 2015.

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