„Frieden“ als Metapher des nationalchauvinistischen Ressentiments?

Die blinden Flecken des Antimilitarismus angesichts des Kriegs in der Ukraine

Spätestens mit den Wahlerfolgen von AFD und BSW bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen ist „Frieden“ eine Chiffre für einen neuen Nationalchauvinismus geworden. Dieser denunziert Waffen- und Finanzhilfen an die Ukraine wahlweise als Diebstahl am deutschen Volk oder dem Steuerzahler. Wie aber ist zu erklären, dass auch weite Teile der Linken Waffenlieferungen ablehnen, mit denen die völkerrechtswidrig angegriffene Ukraine sich zu verteidigen versucht?

Mit Jan Keetman habe ich für die TAZ vom 17.9.2024 einen Gastbeitrag veröffentlicht https://taz.de/Linke-und-Ukraine-Krieg/!6034147/

Eine Langfassung erschien in der Wochenzeitung Jungle World 38/2024 sowie mit Quellenangaben auf dem Portal Emanzipation & Frieden https://emafrie.de/frieden-als-metapher-des-nationalchauvinistischen-ressentiments/

One Response to „Frieden“ als Metapher des nationalchauvinistischen Ressentiments?

  1. […] völlig konträr zur Auffassung vieler linker Stimmen hierzulande, die ich im vergangenen Jahr hier kritisch analysiert […]

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